Eine schöne Sache findet nirgend bessern ingres als in einem gleichfals schönen Gemüthe; wird aber hingegen übel tractirt / verachtet und verspottet von einem tölpischen Sinn.

Mattheson

Werktreue

Im nachschöpferischen Umgang mit textbasierter Kunst vergangener Epochen – Literatur, Musik – muss, da es sich ja um die Quelle jeder Beschäftigung damit handelt, die Werktreue im Mittelpunkt stehen. Besonders in der Musik wird das aber durch den Umsta ...

Schubert

Einer, der wie niemand vor und niemand nach ihm versteht, sich in Dichtung hineinzuversenken, jede feinste Verästelung der Lyrik nachzuempfinden, der kaum aus seiner Geburtsstadt herauskommt und der in sich und aus sich heraus eine Welt baut: eines der we ...

Genies nachzuahmen macht nicht genial. Exzentriker nachzuahmen macht nicht exzentrisch. (Vielleicht ist es sogar ein Hauptkennzeichen von Genies und Exzentrikern, niemanden nachzuahmen.) Andererseits: Niemanden nachzuahmen macht allein auch nicht genial.

Genies, Exzentriker und Epigonen

Ein Versuch, die unbeantwortbare Frage einzukreisen: Ein Miteinander Erleben – Erfühlen – Erforschen – Erhorchen – Atmen – Leben – Denken Gleiche Zielrichtung ohne Gleichmacherei Auf emotionaler Ebene: Freude erleben – Schlimmes erträglich machen – Katharsis

„no doubt pleasant are the teares which Musicke weepes.“ (John Dowland)
Die große Frage: Warum sind in der Musik positive Emotionen unmittelbar erlebbar, negative aber werden verwandelt?

Was ist Musik?